Durchschnittlicher Zuschlagswert für Photovoltaik-Dachanlagen steigt auf 9,66 Cent pro Kilowattstunde

In der dritten Photovoltaik-Ausschreibung 2025 für Dachanlagen und Lärmschutzwände hat die Bundesnetzagentur 121 Projekte mit insgesamt 281 Megawatt bezuschlagt – damit wurde das ausgeschriebene Volumen von 283 Megawatt nahezu ausgeschöpft. Alle gültigen Gebote erhielten einen Zuschlag, die Werte lagen zwischen 8,28 und 10,40 Cent pro Kilowattstunde. Der mengengewichtete Durchschnittszuschlagswert stieg auf 9,66 Cent/kWh. Die meisten Zuschläge gingen an Projekte in Nordrhein-Westfalen (29 Zuschläge für 57 MW), die größte Gebotsmenge nach Bayern (19 Anlagen mit 59 MW). Im Vergleich zur Juni-Runde (Durchschnitt 9,22 Cent/kWh für 255 MW) zeigt sich ein gestiegenes Interesse an PV-Dachanlagen. Gefördert werden Anlagen zwischen 1 und 20 MW, während kleinere Anlagen bis 100 kW über eine feste Einspeisevergütung unterstützt werden. Aktuelle Sätze für Volleinspeisung liegen zwischen 6,32 und 12,47 Cent/kWh, bei Überschusseinspeisung zwischen 6,32 und 7,86 Cent/kWh.
