RWE beteiligt sich über Joint Venture mit 3,2 Milliarden Euro an Amprion

RWE steigt gemeinsam mit dem US-Investor Apollo Global Management über ein Joint Venture beim Übertragungsnetzbetreiber Amprion ein. Das Joint Venture übernimmt die 25,1-prozentige Beteiligung, für die Apollo 3,2 Milliarden Euro an RWE zahlt. Dieses Kapital soll vollständig in den Netzausbau von Amprion reinvestiert werden. RWE behält trotz der Partnerschaft die operative Kontrolle über das Joint Venture und konsolidiert die Beteiligung vollständig in seinen Geschäftszahlen. Amprion plant, bis 2029 rund 36,4 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Stromnetze zu investieren – die neue Kapitalzufuhr soll genügend Eigenmittel für diesen Ausbau sichern. Amprion hat historische Wurzeln bei RWE: Die Gesellschaft entstand aus dem früheren RWE-Übertragungsnetz. Im Zuge europäischer Vorgaben zum Unbundling wurde das Netz 2009 neu strukturiert und unter dem Namen Amprion weitergeführt. Apollo Global Management ist ein weltweit aktiver US-Finanzinvestor, gegründet 1990, mit Schwerpunkten in Private Equity, Krediten, Real Assets und Infrastruktur. Das Unternehmen verwaltet rund 69 Milliarden US-Dollar und hält Beteiligungen an über 190 Firmen weltweit.
