Rolls Royce plant Ausbau des Werks in Brandenburg

Das Rolls-Royce-Werk in Dahlewitz (Blankenfelde-Mahlow, Brandenburg) soll zu einem wichtigen Standort der europäischen Luftfahrtindustrie ausgebaut werden. Im Rahmen eines Besuchs in Großbritannien unterzeichneten Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Vertreter von Rolls-Royce eine Absichtserklärung für den Ausbau des Standorts. Geplant ist unter anderem der Bau einer neuen Halle für Wartung, Reparatur und Überholung von Triebwerken sowie die Fertigung von Business-Aviation-Triebwerken. Besonders die Instandhaltung der Trent-1000-Großtriebwerke soll angesichts steigender Nachfrage verstärkt werden. Darüber hinaus prüft Rolls-Royce Optionen für zukünftige Investitionen in Brandenburg, darunter die Entwicklung und spätere Produktion einer neuen Triebwerksgeneration. Ministerpräsident Woidke betonte, dass die Landesregierung günstige Rahmenbedingungen schaffen werde, damit das Unternehmen seine Ziele umsetzen kann. Am Standort Dahlewitz arbeiten derzeit rund 2.500 Beschäftigte, und Rolls-Royce investiert in diesem Jahr etwa 35 Millionen Euro, um von dem Aufschwung in der Luftfahrtindustrie zu profitieren und das Geschäft auszubauen.
